Sie haben Recht...
Die Welt ist ungerecht und Sie haben viele Fehler (so wie wir alle). Lassen Sie uns dieses Gefühl gemeinsam aushalten und dann nach vorne schauen. Da man die Welt schwer verändern kann, lohnt es sich oft am meisten, an sich selbst zu arbeiten. Sie dürfen sich immer wieder ärgern und traurig sein. Das sind wichtige Gefühle. Aber beißen Sie sich nicht darin fest. Nutzen Sie kleine Motivationswellen, um sich weiterzuentwickeln.
Ziel ist es, die eigenen Stärken und das Gute in der Welt zu sehen und zu suchen. Von beidem gibt es viel. Da bin ich mir sicher.
Ich? Seelenforscher?
Die folgenden Inhalten bauen teilweise aufeinander auf, so dass es sinnvoll ist, sie der Reihe nach zu bearbeiten. Es funktioniert aber auch, wenn man irgendwo anfängt. Hauptsache, man fängt an und wird zum Forscher für die eigene Seele.
Sie können natürlich sagen: „Da habe ich keine Lust drauf“. Aber dann kann Ihnen leider keiner Helfen. Von außen ist es nicht möglich, eine nachhaltige Besserung herbeizuführen.
Ohne Menschen geht es leider nicht...
Was hier vermittelt wird ist Wissen. Wissen, das man nutzen kann, um einen Plan zu entwerfen, wie man aus der Störung herauskommt. Aber um die begleitenden Gefühle bewältigen zu können, sind zusätzlich gute Beziehungen sehr hilfreich.
Konkret heißt das: Umgeben Sie sich mit Menschen, denen Ihre Gefühle wichtig sind. Solche Menschen gibt es, geben Sie bitte nicht auf zu suchen.
Und wo finde ich die?
– Psychotherapeut und Psychotherapiegruppe (falls sie in meiner Behandlung sind)
– Selbsthilfegruppen
– Menschen im Kreis der Freunde und Familie, bei denen man sich bisher nicht getraut hat, Gefühle zu zeigen.
– Bei Gruppenaktivitäten, die Sie gerne machen: Hobbys, Vereine usw.
Natürlich sollte man darauf vorbereitet sein, dass nicht jeder mit Ihren Gefühlen umgehen kann oder möchte. Aber oft reichen wenige gute Verbindungen. Mehr dazu in der Einheit „Sozialleben“.
Wir müssen wohl über Gefühle sprechen…
Jedes psychische Problem ist letztlich auch ein emotionales Problem. Nur durch das Zulassen von Gefühlen kann es bearbeitet werden und langfristig besser werden. Wenn Sie sich das als Orientierung nehmen, steuern Sie in die richtige Richtung. Wie viel Gefühle man sich zumuten sollte und wie das im Detail funktioniert, ergibt sich aus dem Folgenden.
1. Psychische Grundbedürfnisse
Psychische Grundbedürfnisse Text
Psychische Grundbedürfnisse – Arbeitsblatt
2. Ressourcen und positive Aktivitäten
Ressourcen und positive Aktivitäten – Text
Arbeitsblatt 1 Ressourcen
Arbeitsblatt 2 Positive Aktivitäten
Arbeitsblatt 3 Wochenplan
Liste positiver Aktivitäten
03. Das Wassereimermodell
Das Wassereimermodell – Text
Arbeitsblatt 1 – Überblick
Arbeitsblatt 2 – Frühwarnsystem











